Viszerale Mobilisationen

Was bedeutet Viszerale Verkettung?

Die inneren Organe hängen nicht frei in der Bauchhöhle, sondern gehen über Anheftungs- und Berührungspunkte Verbindungen mit anderen Organen oder dem Skelettsystem ein. So befinden sich zum Beispiel die Aufhängepunkte des Darmes an der Lendenwirbelsäule.

 

Viszerale Manipulation basiert auf der Grundlage, dass jedes Organ eine Eigenbewegung hat und alle Organe zueinander und auch zum Bewegungsapparat frei beweglich sind. Störfelder wie Narben, Verklebungen, Senkungen, Stress etc. können aber dazu führen, dass diese Fähigkeiten eingeschränkt sind. Dies wiederum hat auch Auswirkungen auf die Bewegungsmöglichkeiten der umgebenden Knochen, Muskeln und Faszien.

 

Wirkungsweise der viszeralen Mobilisation

Bei der viszeralen Manipulation wird mit verschiedenen sanften bis hin zu stark mobilisierenden Behandlungstechniken die Wiederherstellung der physiologischen Mobilität der inneren Organe sowie des umgebenden Gewebes unterstützt. Diese Techniken bewirken eine verbesserte Funktion der inneren Organe und Organsysteme, sowie des gesamten Körpers.

 

Indikation

• Chronische Verdauungsbeschwerden

• Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes

• Erkrankungen des Urogenitaltraktes

• Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel

• Organsenkungen (Ptosen)

• Bluthochdruck

• Nachsorge von Operationen (Narbengewebe)

• Chronische Müdigkeit