Erfahrungsberichte

von Michael (zum 4. Mal Papa):

 

Als Vater habe ich alle Geburten unserer 4 Kinder als Geburtsbegleiter hautnah miterleben dürfen. Leider haben wir von dieser genialen Vorbereitung zur Geburt - dem HypnoBirthing - erst gegen Ende der Schwangerschaft zum dritten Kind erfahren. Anfänglich gar nicht begeistert ob der für mich doch sehr zeitintensiven Vorbereitung sowie mangelnde Einsicht des sich beschäftigen mit der Schwangerschaft. Ich wurde eines besseren belehrt: es war faszinierend miterleben zu dürfen wie sich die Qualität der Geburt durch HypnoBirthing verändert hat. Das vierte Kind wurde ganz im Zeichen von HypnoBirthing geboren - und somit nicht mit Schmerz in die Welt gepresst sondern mit fast lautlosem Atmen in die Welt geboren. So macht Kinderkriegen auch für Männer Spaß :)

 

Mein ganz großer Dank gilt unserer Hebamme Gertraud und unserem begleitendem Arzt Dr. Albrecht. Sie beide haben all die Zeit gewährt die unser Baby benötigt hat um auf diese Welt zu kommen. Ihrer Professionalität sowie ruhigen Art ist es zu verdanken dass wir trotz Drehung während der Geburtsphase einem Kaiserschnitt entronnen sind. Dr. Albrcht ist es gelungen das Baby wieder in die richtige Position zurück zu drehen und so konnte Tristan auf natürliche Art und Weise geboren werden. Leider ist das heutzutage nicht mehr selbstverständlich - DANKE!

 

Michael (01.09.2012)

 

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von Elisabeth (2. Geburt)

 

Liebe Karin,

ich bin zu Dir gekommen, weil mich das was ich über HypnoBirthing erfahren habe, fasziniert und gereizt hat Die Geburt unserer 1. Tochter empfand ich damals als gut „geglückt“. Nach dem Kurs und der Geburt unserer 2. Tochter weiß ich, dass es auch anders gehen kann: Sie kam rasch und sanft und ohne Schmerzmittel auf die Welt und schaute meinen Mann mit wachen, neugierigen Augen an. Ich hatte während der gesamten Geburt eine unglaublich schöne Verbindung mit ihr und habe gewusst, dass sie ihren Weg auf unsere Welt gut machen wird. Wir beide waren eine Einheit, ich war ganz bei ihr und bei mir. Für diese Art des Seins während der Geburt hat mir Dein Kurs unglaublich geholfen. Ich habe gelernt, mich ganz auf die Geburt zu fokussieren und diese als ein schönes Geschenk zu sehen und ihr ohne Angst und voller Zuversicht entgegenzublicken. Dafür möchte ich Dir danken und alle Mütter ermutigen, an die ureigenen Kräfte der Gebärenden und an das Wissen des Kindes zu glauben und sich in Vertrauen zu üben.

Herzlich, Deine Elisabeth (gesendet via Email am 21.09.2012)

 

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Von Eric (zum ersten Mal Papa)

 

Warum uns HypnoBirthing sehr geholfen hat – und wie es auch anderen helfen kann, wenn man es nicht als Religion betrachtet:

 

HypnoBirthing hat uns bei unserer Geburt wirklich sehr geholfen – obwohl es in Salzburg bei Hebammen und Ärzten milde belächelt oder sogar abgelehnt wird.  

Dabei liegt das Problem oft gar nicht am „Establishment“ sondern an den werdenden Eltern. Wer nicht den Fehler begeht HypnoBirthing mit einer religiösen Erfahrung zu verwechseln (und bei Arzt, Hebamme und Krankenhaus mit Checklisten um sich zu werfen) kann die wesentlichen Elemente in die Geburt einbinden – ganz ohne Widerstand.

 

Unsere Geburt war für Stress und Komplikationen prädestiniert – der werdende Herr Papá weilte zu Wien, und hatte an jenem Tag 4 Besprechungen als um 5 Uhr morgens in Salzburg die Blase gesprungen ist. Beeeindruckender Schneefall sorgte für stehenbleibende Züge auf der Westachse und für ein verlässliches Verkehrschaos in Salzburg (der Arzt würde die Geburt verpassen). Und trotzdem – wir durften eine harmonische, schnelle und komplikationenfreie Geburt erleben.

 

Warum? Weil HypnoBirthing uns gelehrt hatte mit allen Elementen der Geburt ruhig und positiv umzugehen. So wartete die Mamá ruhig auf den werdenen Papá, beide plauderten nach dem terminlich nicht avisierbaren Eintreffen des letzteren kurz miteinander und begannen dann gemeinsam und ruhig die Geburtsreise. Die positive und ruhige Herangehensweise, der Umgang mit Wetter, Wehen und Widrigkeiten führten zu einer wunderbaren Geburt – kein Wehentropf, keine PDA, keine Komplikationen (und das war an jenem Tag in unserem Umfeld nicht bei allen der Fall) – und ein Kind mit wachen Augen, wie man es sich nur wünschen kann!

 

Unser Theodor kam entspannt zur Welt und ist es bis heute – und auch mit Bauchweh et.al. geht er vergleichsweise locker um.

 

Noch einmal – ich kann jedem HypnoBirthing als die bessere Geburtsvorbereitung ausdrücklich empfehlen!

 

mfg

Eric (gesendet via Email am 14.01.2013)

 

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von Ines (3. Geburt)

 

Mia ist am 27. September um 21:30 auf die Welt gekommen und es war fast bis zum Schluss eine super entspannte Geburt. Ich hatte den ganzen Nachmittag leichte Wellen und bin dann um 17h ins Diakonissen gefahren um mich mit der Hebamme zu treffen, weil ich aber noch nicht so weit eröffnet war, durfte ich nochmal nach hause gehen. Zuhause habe ich mich dann ins Schlafzimmer zurück gezogen - alleine - und mich ganz auf die Wellen einlassen können. Die Wellenatmung hat super funktioniert und in den Pausen habe ich mich richtig gut entspannen können. Ich habe ja in den Wochen vor der Geburt ganz brav die Regenbogenentspannung gehört und habe sie dann während dem Geburtsvorgang gar nicht mehr gebraucht. Ich konnte mich tatsächlich total gut entspannen und die Bilder im Kopf abrufen (hätte ich mir vorher nicht gedacht, dass es möglich ist)! Um 21h sind wir dann wieder ins KH - Wellen alle 3-5 Minuten. Ich konnte die Wellen immer noch gut veratmen und war weiterhin entspannt!

 

Als die Hebamme dann gesagt hat, dass die Presswehen einsetzen werden, sobald die Fruchtblase geplatzt ist war ich total überrascht! Leider ist sie dann nicht von selber geplatzt und die Hebamme musste sie aufstechen. Ab da ist dann alles ein bisschen schief gelaufen, weil Mia eine Gesichtslage hatte und es kurz so ausgesehen hat als würde ich nicht vaginal entbinden können. Allerdings haben dann wie angekündigt die Presswehen eingesetzt und mit Unterstützung von Hebamme und Ärztin und sehr starkem Anpressen meinerseits, war sie innerhalb von 10 Minuten da!

 

Trotz dem Schrecken am Schluss, war ich mit dem ganzen Geburtsverlauf sehr glücklich. Ich war entspannt, hatte gut erträgliche Wellen und habe mich wirklich nur auf mich und Mark konzentriert. Ich denke, dass der Kurs schon einen großen Teil dazu beigetragen hat! Mir haben drei Dinge ganz stark geholfen:

1.) Die Entspannung und Wellenveratmung: sich ganz bewusst und intensiv während und zwischen den Wellen zu entspannen, das habe ich bei den beiden ersten Geburten nie getan!

2.) Meine Bedürfnisse an erster Stelle setzen. Als sie mir gesagt haben, dass sie die Blase aufstechen wollen, habe ich zuerst nein gesagt, erst 45 Minuten später war ich so weit, dass ich gesagt habe okay und diese Zeit habe ich gebraucht!

3.) Mark war das erste Mal eine richtige Stütze während der Geburt: Wir haben im Vorhinein ganz genau besprochen was für mich während der Geburt hilfreich ist und was nicht. Mark hat ganz viel geankert, mich mit den richtigen Worten wieder zur Entspannung führen können und auch die Fingerspitzenmassage war super.

 

Was im Endeffekt nicht 100% funktioniert hat war die Angstauflösung. Wie ich dann wieder im Krankenhaus war hatte ich schon wieder große Angst vor den starken Wellen am Schluss, allerdings unbegründet, weil ich diesmal keine Panik bekommen habe! Allerdings hatte ich in den Wochen davor keine Angst mehr vor der Geburt!

 

Mir hat der Kurs also wirklich geholfen! Ich finde die Abende bei dir in der Praxis, in der kleinen Gruppe waren sehr schön! Auch und vorallem als Mehrgebärende, weil ich halt schon ganz genau wusste, vor was ich Angst habe, bzw. was ich anders machen will.

 

Einen kleine Kritikpunkt habe ich allerdings schon: Du hat sehr viel persönliche Erfahrung mit in den Kursinhalt eingebracht, was gut ist! Du hast aber auch sehr oft gesagt, dass etwas aus dem Hypnobirthing Buch bei dir nicht funktioniert hat, was sehr ehrlich von dir ist. Allerdings hat mir das manchmal ein bisschen die Hoffnung genommen, dass das ganze Hypnobirthing was bringt.

 

Im Endeffekt hat es aber was gebracht und das ist das Wichtigste, aber ganz ehrlich ich war mir bis zu dem Tag der Geburt nicht sicher, ob ich es umsetzen kann :-)

 

Ein riesen Dankeschön also von Mark, Mia und mir, dass ich diesmal trotz der ganzen Aufregung am Schluss der Geburt, kein Trauma habe!

 

Alles Liebe,

Ines (gesendet via Email am 16.10.2013)

 

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von Eva (2. Geburt)

 

Liebe Karin,

wie können wir Dir danken für das, was Du für uns getan hast, am 16. Oktober 2013. Ohne Dich wäre es nie zu so einer schönen, unvergesslichen und sanften Geburt gekommen... es wäre mit Garantie ein Kaiserschnitt geworden!

 

Wir sind dir unendlich dankbar, dass du uns eine natürliche Geburt ermöglicht hast!

 

In Verbundenheit

Eva & Marco (Dankeschreiben vom 11.11.2013)

 

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von Simone (1. Geburt)

 

Liebe Karin,

 

Nun haben wir es auch geschafft, Raphael ist am 20.10. geboren. Langsam gewöhnen wir uns an ein Leben zu Dritt und an kurze Nächte. Trotzdem ist es wunderbar und uns geht es gut.

 

Ich wollte dir noch von der Geburt berichten. Die wehen setzten am Samstag abend so um 19:30 ein. Vorwehen hatte ich fast keine, die Tage davor nur leicht regel ähnliche Schmerzen, allerdings sehr leicht und kaum erwähnenswert. Bei mir ging es dann gleich im 3 Minuten Takt los. So konnte ich anfangs noch gut die Atemtechnik anwenden. Die Fruchtblase ist auch gleich mal geplatzt. Um 21:30 waren wir dann im Krankenhaus und sind erst noch auf unser Zimmer gekommen. Die Wehen waren dann so, dass sie nicht einzeln und mit Pause waren, sondern mehrere hintereinander mit längerer Pause. Das Atmen selber fiel mir dann schwer, da halt die Pausen fehlten. Übrigens war ich in der Badewanne was mir half zu entspannen. Nachdem der Muttermund sich anfänglich fast gar nicht öffnete ging es dann plötzlich ganz schnell.

Die Austreibungsphase dauerte dann allerdings 100 Minuten und ich war schon ziemlich erschöpft ( ging so um 01:00 los). Da klappte mit dem Atmen gar nichts mehr. Allerdings wurde ich da ganz gut von der Hebamme angeleitet. Ich sollte in den Bauch atmen und nach unten drücken.

Dein Kurs hat mir vor allem in der Vorbereitung etwas gebracht. Da ich so gut entspannen konnte. Was mir auch gut geholfen hat war das Visualisieren. Aber ich denke bei einer zweiten Geburt kann ich die Techniken besser anwenden, da ich weiss was auf mich zukommt. Die Entspannungstechniken wende ich auch jetzt noch an.

 

Übrigens werde ich mich noch bei dir melden, da ich unseren Raphael gerne osteopathisch anschauen lassen will. Es liegt nicht wirklich was vor, aber ich möchte einfach sicher sein.

 

Vielen dank für den guten Kurs

Liebe Grüße

Simone (gesendet via Email am 13.11.2013)

 

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von Roswitha (3. Geburt)

 

Hallo Karin,

Habe endlich mal die Zeit gefunden um dir von meiner Geburt zu berichten.

Meine Zwillinge sind am 14.09.2013 auf die Welt gekommen.

Der Kurs hat mir sehr viel geholfen, schon letzten Tage vor der Geburt weil Ärzte schon total Stress machten ab 38 Woche wollten sie einleiten, habe mich immer geweigert, dann ist es auch von selbst am Samstag in der Nacht los gegangen. Habe geschlafen, um 3:00 Uhr ist die Blase gesprungen, sind dann ins Krankenhaus gefahren hatte alle 5 min Wellen , habe sie sehr gut veratmen können so dass mein Mann und meine zwei Kinder nichts mitbekommen haben , mussten sie erst bei Oma abliefern. Als wir dann gegen 4:45 im Krankenhaus eintrafen war Muttermund schon 4 Zentimeter offen, hatten fast keine Zeit mir einen Zugang zu legen, waren ganz verblüfft das alles so schnell und ohne große Schmerzen ging. Emma kam um 06:01 auf die Welt, Heidi kam 14 min später mit den Füßen zuerst.

Mir hat der Kurs sehr viel gebracht, bereits im vorhinein weil bei Zwillingen alle ein Kaiserschnitt lieber wäre, und mit einem Kind in Beckenendlage natürlich noch mehr, konnte ich durch Kurs Ruhe bewahren und bei der Geburt konnte ich die Atemtechniken gut anwenden. Muss dazusagen das man sie vorher auch üben muss ohne das wäre es nicht gegangen. Da ich schon zwei Kinder habe kann ich sagen die letzte war die beste, auch danach keine Verletzungen oder Schmerzen , war Sensation im Krankenhaus Zwillinge auf natürliche Weise in so kurzer Zeit zu gebären

Danke für alles,wünsche allen eine solche Geburt!

mfG Roswitha (gesendet via Email am 30.12.2013)